Stockheim

Die Bergwerksgemeinde Stockheim kann auf eine bewegte geschichtliche Entwicklung zurückblicken, die bis auf das Jahr 1424 zurückverfolgt werden kann. Bereits 1433 wird ein Schloß zu Stockheim erwähnt. Erster Lehensträger war vermutlich Hans von Haßlach. Als zweiter Lehensträger wird 1469 Dietrich von Haßlach zu Stockheim genannt. 1631 fällt Stockheim an das Hochstift Bamberg. Der Kirchenbau Stockheim geht bis auf das 15. Jahrhundert zurück. Der Aufstieg von einem bedeutungslosen Dorf mit gerade 200 Seelen bis zu einem stark industriell geprägten Ort mit rund 1800 Einwohnern vollzog sich innerhalb eines Jahrhunderts. Der Steinkohlenbergbau (1758 bis 1968), die Verkehrserschließung durch die Eisenbahn (1863), sowie die Produktion von Champagnerflaschen durch die Firma Sigwart & Möhrle (1877-1930) waren die entscheidenden Faktoren für die dörfliche Expansion.


Das Rathaus der Gemeinde Stockheim

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