Kapellenbauverein Burggrub

Grenz- und Friedenskapelle Burggrub

Als am 09. Nov. 1989 in Berlin und am 24.11.1989 auch hier in Burggrub, Gde. Stockheim, Lkr. Kronach, die Mauer zwischen der BRD und der DDR fiel, war es für die Bürger der Ortschaft eine Selbstverständlichkeit, dass für dieses Ereignis, der friedlichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, ein sichtbares Zeichen für die Nachwelt gesetzt werden musste.

So gründete sich hier in Burggrub ein Kapellenbauverein mit dem Ziel, dieses Zeichen für die Nachwelt in Form einer Kapelle zu errichten. Der Plan wurde vom Architekten A.Treiber, Itzgrund, gefertigt. Gebaut wurde die Kapelle in Eigenleistung der handwerklich begabten Mitglieder aus Burggrub und Neuhaus/Schierschnitz und zum größten Teil aus Spenden finanziert. Die Turmglocke ist die alte Burgglocke aus der Burg zu Neuhaus/Sch. Der Standort an der ehemaligen Grenze wurde so gewählt, dass er in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Schlagbaum an der Bundesstraße 89 zwischen Burggrub auf Bayer. und Neuhaus/ Schierschnitz auf Thüringer Seite lag. Die Kapelle soll einen Ausschnitt der Weltkugel mit einem davor stehenden russischen Wachturm als Glockenturm darstellen. Der Innenraum ist so gestaltet, dass der Christuskönig den Stacheldrahtzaun, also Grenzen öffnet. Die immer geöffnete Kapelle soll die  Besucher an die gefallene Grenze, die friedliche Wiedervereinigung und den Weltfrieden erinnern.

Nähere Einzelheiten über die Entstehung und Zweck der Kapelle, der einzigen deutsch-deutschen Grenz- und Friedenskapelle, können beim Kapellenbau-verein Burggrub 1990 e.V., in Burggrub, Hohe Str. 16, 96342 Stockheim, Tel. 09261/45 46 oder 0170/9243423, eingeholt werden.

Kapellenverein Burggrub

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Hohe Str. 16
96342 Stockheim
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