Kreisjugendfeuerwehrtag und Kreisleistungsmarsch der Jugendfeuerwehren in Hesselbach

Meldung vom 17.09.2019

Annähernd 350 Jugendliche, Betreuer und Schiedsrichter der Feuerwehren aus dem Landkreis waren am vergangenen Wochenende mit ihren Betreuern beim diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag in Hesselbach unterwegs. Beim Kreisleistungsmarsch konnte sich die Jugendfeuerwehr Stockheim I den 1. Platz sichern und qualifiziert sich damit für den Bezirksleistungsmarsch im Oktober in der Stadt Hof. 

Für die Jugendlichen galt es einen 4 Kilometer langen Marschweg durch den Ortsbereich von Hesselbach zu bewältigen. Am Sportheim des SSV Lahm / Hesselbach startete der Marsch und es ging an insgesamt 10 Stationen für die jugendlichen Floriansjünger so richtig zur Sache. Sie mussten ihr feuerwehrtechnisches Wissen und Können unter Beweis stellen, was zur Zufriedenheit der Betreuer und der Schiedsrichter aus den Reihen der Kreisbrandinspektion und der teilnehmenden Wehren hervorragend gelang.

Bei der ersten Station mussten die Teilnehmer zunächst unter den wachsamen Augen von Kreisbrandrat Ranzenberger verschiedene Ausrüstungsgegenstände richtigen Obergegriffen zuordnen. Hier musste Fachwissen sowie eine Portion Schnelligkeit miteinander kombiniert werden. Anschließend mussten die Teilnehmer nach dem Ziehen eines Loses einen Brustbund an sich selbst oder einem Gruppenmitglied anlegen. Das Kontengestell, der Zielwurf mit Feuerwehrleine, das Kuppeln einer Saugleitung, das Ausrollen eines doppelt gerollten C-Schlauches, das Anlegen eines Mastwurfes an einem Saugkorb, das Zielspritzen mit der Kübelspritze sowie das Aufziehen eines C-Strahlrohres, angeschlossen an einem Schlauch, rundeten die praktischen Übungen ab. An zwei Stationen mussten die Jugendlichen theoretische Fragen beantworten. Hier zeigte sich, wer besonders gut auf den Wettbewerb vorbereitet war. 

Neben dem Kreisleistungsmarsch konnten die Jugendlichen traditionell bei der gleichzeitig veranstalteten Jugendfeuerwehrolympiade ihre Fertigkeiten bei etwas anderen Übungen vergleichen.

Hier galt es unter anderem verschiedene Gerätschaften über einen Bauzaun zu jonglieren, einen Würfel aus verschiedenen Holzelementen zusammensetzen, einen Ball durch einen Schlauch zu treiben oder mit Saugschläuchen einen Ring zu kuppeln.

Nach einem, für die Teilnehmer, anstrengenden und vor allem heißen Tag in der etwas erleichterten Schutzkleidung  stand es gegen 15.30 Uhr  fest, welche Jugendfeuerwehren den Landkreis Kronach auf Bezirksebene beim Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren Oberfrankens in Hof vertreten werden.

Den diesjährigen Sieg erkämpfte sich die Jugendgruppe Stockheim I und verwies die Jugendgruppe Reitsch knapp auf den zweiten Platz. Nurn und die Gemeinschaftsgruppe Stockheim/Burggrub waren nach all den Übungen beim Kreisleistungsmarsch punktgleich und somit musste der Zeittakt einer Übung über die Platzierung entscheiden. Alle vier Gruppen dürfen sich nun auf den oberfränkischen Wettbewerb freuen.

Auf den weiteren Pokalrängen folgten die Gruppen Glosberg, Pressig II, Wickendorf und die Gemeinschaftsgruppe Kaltenbrunn/Mitwitz.

Bei der Jugendolympiade sicherte sich die Jugendfeuerwehr Fischbach II den ersten Platz und verwies die Jugendgruppen Kaltenbrunn/Mitwitz, Neufang I, Lahm/Hesselbach, Burggrub/Stockheim, Steinbach a. Wald, Fischbach I und Stockheim I auf die weiteren Plätze. 

Stellv. Landrat Gerhard Wunder, Bürgermeisterin Susanne Grebner  sowie Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger würdigten in ihren Grußworten die ausgezeichneten Leistungen der Jugendlichen. Sie freuten sich über ein derart hohes ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen, auch bei den Temperaturen von über 30 Grad. Die jungen Floriansjünger sind die Hoffnungsträger der Zukunft, so Ranzenberger, denn nur sie sichern die stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Zukunft. Ein besonderer Dank galt zum einen der Feuerwehr Hesselbach, unterstützt von der gesamten Dorfgemeinschaft und dem Sportverein für die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages mit Leistungsmarsch und Olympiade.

 

Text + Foto: Matthias Schuhbäck

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